Unsere Lesetipps

 

 

Doris Dörrie: Die Heldin reist

Nicht nur männliche Helden erobern die Welt - auch Heldinnen wagen sich auf die Reise ins Ungewisse, nehmen es mit ihren Ängsten auf, begegnen mutig Fremdem und verschmerzen Verluste. Doris Dörrie erzählt von drei abenteuerlichen, überraschenden Reisen nach San Francisco, Japan und Marokko.

Eine mutmachende Gebrauchsliteratur, eigenwillig und mit entschieden weiblichem Blick. Ein tolles Buch, in dem es nicht nur um das Reisen, sondern auch um mehrere Heldinnen geht.

Sibylle Meißner

 

Te-Ping Chen: Ist es nicht schön hier

Ein junger Mann wird erfolgreicher Gamer, während seine Schwester Lulu im Netz die kommunistische Regierung kritisiert, bis sie von der Polizei abgeholt wird. Eine junge Frau arbeitet bei einem Callcenter im Beschwerde-Management und hat unverhofft ihren früheren Lover in der Leitung. Und Xiaolei macht sich voller hochfliegender Träume auf den Weg in die Mega-City Shanghai, landet aber in einem Blumenladen. In ihrem Debüt erzählt Te-Ping Chen in zehn Storys vom Leben im Land der Superlative: China.  

Diese Erzählungen führen nach China und erzählen vom Leben in Peking oder der Provinz und Episoden von Chinesen in Amerika - sehr eindrucksvoll zu lesen!

Gabriele Huber  

 

Lisa Vogel: Das Bi-Ba-Bastelbuch durchs Jahr

Farbenfroh und modern! In diesem Bastelbuch gibt es über 50 Bastelprojekte aus Papier oder anderen einfachen Materialien wie Eisstielen oder Kochlöffel. Durch verständliche Anleitungen und Vorlagen ist für jeden was dabei. Vor allem der Nachhaltigkeitsgedanke kommt bei vielen Ideen zum Ausdruck. Egal ob Pappmaché-Pilze, Wäscheklammer-Nussknacker, Vogelfutter-Anhänger oder Kresse-Mini-Garten, in jeder Jahreszeit gibt es tolle Bastelmöglichkeiten.

Dieses Buch bietet für Kinder, genauso wie für Erwachsene eine schöne kreative Entfaltungsmöglichkeit.

Gina Müller

 

Jane Goodall: Das Buch der Hoffnung

Jane Goodall ist die Pionierin der Natur- und Verhaltensforschung und seit Jahrzehnten leidenschaftliche Botschafterin des Artenschutzes. In ihren Zwanzigern ging sie in die Gombe-Wälder Tansanias, um die dort lebenden Schimpansen zu studieren. Im Gespräch mit Co-Autor Douglas Abrams spricht Jane über ihre Forschungen und ihren Aktivismus und skizziert einen möglichen Weg in die Zukunft.

Ein Buch über die Kraft der Hoffnung, die sich in Kopf und Herz eines jeden befindet.

Gabriele Huber

 

 

Vanessa Borck und Katharina Stabrey: Love on tour

Du bist ein Mensch, du bist du und du bist mehr als genug! Ina und Vanessa merkten schon früh, dass sie sich zum weiblichen Geschlecht hingezogen fühlen. Aus Angst hielten sie ihre Beziehung anfangs geheim, mittlerweile ist das Pärchen jedoch verlobt und präsentiert seine Lebensgeschichte sogar öffentlich auf Instagram.

In diesem Buch nehmen sie dich mit auf die Reise zu sich selbst, erzählen davon, wie sie sich nicht „normal“ fühlten und wann sie sich eingestehen konnten, in eine Frau verliebt zu sein.

 

Ein Ratgeber der vom großen Glück der Liebe und dem Mut, zu sich selbst zu stehen berichtet, begleitet von Fakten, Informationen und Tipps zu den Themen Toleranz, Selbstakzeptanz und Geschlechtsidentität.

Gina Müller

 

 

Lena Gorelik:  Wer wir sind  

 

Die Autorin ist mit ihrer Familie 1992 von Russland nach Deutschland übergesiedelt. Der Westen hält für die Elfjährige jedoch nicht nur Sprachbarrieren bereit. Die schwierigen ersten Jahre als Flüchtlinge in Baden-Württemberg - das Fremdsein, der Zwiespalt zwischen Stolz und Scham, Eigensinn und Anpassung. Lena Gorelik schreibt sehr offen über ihre russisch-jüdische Familie und ihre ganz persönliche Integration.

 Heute lebt Lena Gorelik (40) als anerkannte Schriftstellerin  in München. „Wer wir sind“ ist ihr sechster Roman, zudem verfasst sie regelmäßig Beiträge für die SZ oder „Die Zeit“.

 Dieses Buch geht unter die Haut – ein ganz besonderer, sehr empfehlenswerter Roman zum Thema Migration.

 Hiltrud Braun

 

Leonie Lastella: So leise wie ein Sommerregen

 

Als Hopes Vater bei einem Einsatz in Afghanistan stirbt, bleibt sie mit ihrer Mutter allein zurück. Kurz danach erfährt sie, dass ihre Mutter bereits einen neuen Freund hat und zieht sich wütend und verletzt von ihr zurück. Doch dann trifft Hope auf Cooper, der auch eine bewegte Vergangenheit hinter sich lassen möchte. Gemeinsam können sie ihre Sorgen vergessen.

 

Als Cooper einem Geheimnis auf die Schliche kommt, das beide Familien miteinander verbindet, beschließt er es für sich zu behalten. Obwohl er weiß, dass dies die Beziehung zu Hope zerstören würde. Als alles ans Licht kommt, stellt das ihre Liebe auf eine harte Probe.

 

Eine knisternde Liebesgeschichte wunderschön leicht erzählt und nicht nur für Romantik-Fans.

 

Gina Müller

 

 

Colum McCann: Apeirogon

Rami ist Jude, Bassam ist Palästinenser. Für die Fahrt auf die West Bank braucht der eine 15 Minuten, der andere 90. Beide Männer hatten eine geliebte Tochter, beide Mädchen wurden Opfer des Palästinakonflikts. In 1000 kleinen Kapiteln erzählt dieses Buch über die unendlichen Verknüpfungen der Wirklichkeit und über Krieg und Verzeihen.

Die Geschichte über Rami und Bassam beruht auf wahren Begebenheiten. Eine Wucht! Meiner Meinung ist dieses Buch das Meisterwerk des Autors – danach kann eigentlich nichts Besseres mehr kommen.

Gabriele Huber

 

Björn Stephan " Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau"

 

Wer bei dem Begriff „Platte“ als erstes an die Neubaugebiete in der ehemaligen DDR denkt, der hat mit Sicherheit eine Zeitlang im Osten Deutschland gelebt. Auch Sascha Labude, der 13-jährige „Held“ in Björn Stephans Erstlingswerk „Nur vom Weltraum aus ist die Erde blau“, ist ein „Plattenkind“ und stolz darauf. Der Roman spielt jedoch nicht zu Ostzeiten, sondern in der spannenden Umbruchszeit wenige Jahre nach der Wende. Sascha steckt also nicht nur mitten in der Pubertät und der Suche nach seiner persönlichen Identität. Die ganze Welt um ihn herum ist im Umbruch; Arbeitslosigkeit, Unternehmen in Abwicklung, die Suche nach einem neuen politischen Zuhause und Nährboden für Extremismus sind Alltag. In dieser Ungewissheit ist die Siedlung für ihn Heimat und gibt ihm Sicherheit.

Doch dann kommt, was im Alter von 13 Jahren (oder später) unweigerlich kommen muss: Ein Mädchen betritt die Bühne bzw. das Klassenzimmer und Saschas Welt steht Kopf. Langsam kommen sie sich näher. Doch Juri versucht nur wenig von sich und ihrer Vergangenheit preiszugeben. Lieber erzählt sie von den Sternen und ihrem Traum einer Zukunft als Kosmonautin. Auch Herr Reza, ein iranischer Geflüchteter, spielt als väterlicher Freund und philosophische Instanz eine wichtige Rolle. Er berät beide auch bei zwei ganz besonderen Nachbarn: Die zwei Brüder Pawelke wohnen im Haus von Sascha, sie terrorisieren ihre Umgebung und verbreiten sehr gerne ihre Nazi-Einstellung. Sein Rat: „Du hast immer eine Wahl. Du kannst dich immer gegen den Hass entscheiden.“

Jugend, Liebe, Gesellschaft – Themen, über die mit Sicherheit schon oft in Büchern geschrieben wurde. Doch dieses Buch ist spannend bis zur letzten Seite! Unbedingt lesen!

Brigitte Paul

 

 

Friedrich Mülln: Soko Tierschutz - wie ich undercover gegen den Wahnsinn der Massentierhaltung kämpfe

Der Tierschutz-Aktivist erzählt in erschreckenden und aufrüttelnden Geschichten von seinen Undercover-Recherchen und seinen nächtlichen Einsätzen bei Mastanlagen und Großschlachtereien.

Ein Buch, das sichtbar macht, welche Zustände teilweise in der Massentierhaltung und in Versuchslaboren herrschen. Das alles zu lesen macht keinen Spaß, und trotzdem wünsche ich diesem Buch möglichst viele Leser:innen!

Gabriele Huber

 

Mareike Krügel: Schwester

Als Frau des Pastors muss Julia ihrer Rolle gerecht werden, Vorbild sein.  Da hilft es, dass sie schon immer Ordnung über das Chaos gestellt hat. Leider muss sie schmerzlich erfahren, dass sie nicht alles kontrollieren kann, schon gar nicht das Leben anderer.

Als ihre Schwester Lone einen schweren Unfall hat, übernimmt Julia vorerst deren Aufgaben als Hebamme. Ohne lange zu überlegen, schlüpft sie in Lones Rolle und mit diesem Schritt ändert sich ihr Blick auf das Leben ihrer Schwester -  und ihr eigenes. Je länger Lone im Krankenhaus mit dem Tod ringt, desto intensiver wird Julias Beschäftigung mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit und der Frage, was in Zukunft geschehen soll.

Eine einfühlsame Geschichte hinterfragter Lebensentwürfe und eines ungewöhnlichen Neubeginns.

Dorothee von Beerfelde

 

 Maria Peters: Die Dirigentin

 

New York 1926: Antonia Brico, eine junge Niederländerin, kämpft um ihren Lebenstraum, Dirigentin zu werden. Doch die Musikwelt, von Männern beherrscht, ist noch nicht bereit für diese mutige junge Frau ... 

Ein packender und mitreißender Roman über eine Frau, die Geschichte schrieb und eine faszinierende Reise durch die Musikwelt der zwanziger Jahre in New York, Amsterdam und Berlin. 

Dorothee von Beerfelde

 

Tove Ditlevsen: Kindheit – Erster Teil der Kopenhagen-Trilogie

Kopenhagen in den 1920er-Jahren. Das sensible und begabte Mädchen Tove wächst in einfachen Verhältnissen auf, sie interessiert sich für die Welt der Bücher und hat den brennenden Wunsch, Schriftstellerin zu werden.

Die dänische Autorin Tove Ditlevsen (1917-1976) wird derzeit wiederentdeckt. Die weiteren Bände der Kopenhagen-Trilogie „Jugend“ und „Abhängigkeit“ erscheinen demnächst.

Eine besondere Empfehlung!

Hiltrud Braun

 

Markus Rex: Eingefroren am Nordpol - das Logbuch von der "Polarstern"

Wissenschaftler aus 20 Nationen haben in der Arktis ein Jahr lang die Auswirkungen des Klimawandels untersucht. Markus Rex, Leiter der Mission, berichtet von den extremen Wetterbedingungen und anderen Herausforderungen auf dem Forschungsschiff „Polarstern“.

Sehr persönlich schreibt Markus Rex über die Arbeit mit dem Forschungsteam, über einsame magische Momente in der Dunkelheit, Besuche von Eisbären, gewaltige Eisverschiebungen und Schwierigkeiten zu Beginn der Corona-Epidemie, als die Expedition zu scheitern droht.

Eine in Logbuchform geschriebene Liebeserklärung an die Arktis, mit tollen Fotos – man reist in den tagebuchartigen Einträgen in Gedanken mit in eine faszinierende eisige Welt (und denkt sich dabei manchmal, was man selbst banales während dieser Zeit getan hat)…

Gabriele Huber

 

David Szalay: Turbulenzen

Zwölf Menschen, die in Flugzeugen einmal um die ganze Welt fliegen. Zwölf Menschen, deren Schicksale sich gegenseitig beeinflussen, von Dakar bis Budapest. Zwölf Menschen, deren Leben in Turbulenzen gerät.

Ich habe dieses schmale Buch sehr gerne gelesen. Die kurzen aber intensiven Einblicke nehmen einen mit auf eine Reise zu Schicksalen rund um die Welt.

Gabriele Huber

 

 Jasmin Schreiber: Marianengraben

Paula liebt ihren kleinen Bruder Tim über alles. Als der 11-Jährige im Meer ertrinkt, führt die Trauer sie in eine schwere Depression. Doch als Paula dem schrulligen alten Helmut begegnet und sich mit ihm auf eine abenteuerliche und heilsame Reise begibt, fasst sie langsam wieder Lebensmut …

 Einfühlsame und sehr berührende Geschichte über den tiefen Schmerz eines Verlustes und die Reise zurück ins Leben.

Dorothee von Beerfelde 

 

 

  

Marliese Arold: Cool Cats & Hot Dogs (Kinderbuch ab 10 Jahre)

Johanna übernimmt mit Mutter und kleiner Schwester eine Katzenboutique. Dann eröffnen Joe und sein Vater gegenüber einen Hundeladen und ziehen auch noch mit 2 Hunden dort ein! Johanna findet Hunde und ihre Besitzer blöd. Doch dann braucht sie Joes Hilfe, und scheinbar ist er gar nicht doof ... für alle ab 10 Jahre

Dieses Buch ist einfach wunderbar!

Gabriele Huber

Emma lebt in einem Internat, dort findet sie ein altes Tagebuch, das alles wahr werden lässt, was man hineinschreibt. Parallel sucht Darcy nach seiner Schwester, die vor einigen Jahren vom Internat spurlos verschwand....Ab 12 Jahre

Spannendes Buch auch für Erwachsene! Diese junge Autorin schreibt klasse!

Gabriele Huber

 

Carolin Hagebölling: Der Brief

Die 30 jährige Journalistin Marie lebt glücklich und gesund mit ihrer Partnerin Johanna in Hamburg als sie plötzlich einen Brief von ihrer alten Schulfreundin Christine bekommt. Darin ist von Maries Leben in Paris die Rede, mit dem Galeristen Victor, und von einer lebensbedrohlichen Krankheit. Als es nicht bei diesem einen Brief bleibt beschließt Marie der Sache auf den Grund zu gehen, besucht Christine um zu erfahren warum sie ihr diese absurden Briefe schreibt. Sie fährt auch nach Paris und macht dabei eine unglaubliche Entdeckung…

Ein spannender, mysteriöser Liebesroman der die beiden Realitäten verschmelzen lässt.  Unbedingt lesen!

Nadja Westermayer

 

Jess Jochimsen: Abschlussball

Marten ist Beerdigungstrompeter am Münchner Nordfriedhof und auch sonst ein seltsamer Zeitgenosse, schon in der Kindheit fühlte er sich müde und alt. Wie es durch merkwürdige Vorfälle und außergewöhnliche Freundschaften Marten gelingt, den eigenen Ton und Freude am Leben zu finden, erzählt dieser besondere Roman. Ein außergewöhnliches Thema, mit viel Liebe zur Musik – dem Münchner Autor Jess Jochimsen, geb. 1970, ist ein anspruchsvoller, empfehlenswerter Außenseiter- und Heimatroman gelungen!

Hiltrud Braun

 

Hannah Tinti: Die zwölf Leben des Samuel Hawley

Als Samuel Hawley mit seiner Tochter Loo nach Olympus zieht, soll das kleine Küstenstädtchen ihr Zuhause werden. Doch auch als das ständige Umherziehen ein Ende hat, finden die beiden nur schwer Anschluss. Die Geheimnisse um Hawleys Vergangenheit machen die Einwohner misstrauisch. Als Loo ihrer Großmutter begegnet, erfährt sie, dass hinter dem Unfalltod ihrer Mutter mehr steckt, als sie bisher glaubte. Und so sehr ihr Vater auch versucht, sie zu schützen: Sein früheres Leben als Krimineller holt die beiden wieder ein.

Ein fesselnder Vater-Tochter-Roadtrip, spannend und berührend zugleich.

Dorothee v. Beerfelde

 

Stina Lund: Preiselbeertage

Schweden: Das ist für Ariane das Land ihrer Kindheit, das Land mit dem roten Holzhaus ihrer Eltern am See, das Land der Preiselbeeren.

Aber auch das Land, im dem sie nie wirklich zu Hause war, anders als ihre pragmatische Mutter und die lebensfrohe Schwester Jolante. 

Seit Jahren war Ariane nicht mehr in Schweden. Gleich nach der Schule ist sie nach Deutschland ausgewandert, die ursprüngliche Heimat ihrer Eltern.

Die waren nach der Wende aus der DDR nach Schweden gezogen und sprachen nur selten von ihrem alten Leben. 

Dann bekommt Ariane die Nachricht vom plötzlichen Tod ihres Vaters - und von einem Manuskript, das er ihr vererbt hat. Doch das scheint spurlos verschwunden. Gegen jede Vernunft geht Ariane zurück nach Schweden und hofft, dort endlich herauszufinden, wohin ihr Herz  gehört … 

Warmherzige Familiengeschichte, in der sich auch ein Stück der deutschen Geschichte wiederfindet.

 Dorothee v. Beerfelde

 

 Sy Montgomery: Rendezvous mit einem Oktopus

Sie können spielen, lernen, Menschen erkennen und mit ihren Saugnäpfen die Haut der Menschen erschmecken: Die Fähigkeiten von Kraken sind erstaunlich und wunderbar. Die Naturforscherin Sy Montgomery hat sich intensiv mit den achtarmigen Meeresbewohnern beschäftigt und eine ganz außergewöhnliche Spezies kennengelernt.

Eine besondere Liebesgeschichte: Als die Autorin das erste Mal im Bostoner Aquarium einen Pazifischen Riesenkraken kennenlernt, ist"s um sie geschehen. Und um den Leser dieses Buches auch:-) 

Gabriele Huber

 

 John Agard: Buch

„Mein Name ist Buch und nun erzähle ich euch meine Geschichte…“

Kindersachbuch über die Entstehung und Entwicklung der Schrift und des Buches. Wunderbar unterhaltsam, da das Buch in der Ich-Perspektive erzählt, was es alles in der Zeit der Entstehung erlebt hat: wie Geschichten entstanden sind, worauf die ersten Wörter festgehalten wurden, überhaupt wer die Schrift erfunden hat bis hin zum heutigen Stand. Auch das E-Book wird erwähnt.

Sehr informativ aber auch witzig spritzig liest sich das Leben des Buches. Für jede Altersstufe (auch Erwachsene) wärmstens empfohlen!

Nadja Westermayer

 

Christina Baker Kline:  Die Farben des Himmels

Die abgeschiedene Farm ihrer Familie in Maine ist die einzige Welt, die Christina Olson kennt. Eine seltene Krankheit schränkt ihren Radius extrem ein und verhindert, dass sie diesen kleinen Kosmos verlassen kann. Als ihre ersehnte Verlobung in die Brüche geht, platzt ihre letzte Hoffnung, der Enge ihres Lebens zu entkommen. Doch dank ihres unbeugsamen Willens gelingt es Christina, sich eine ganz eigene Welt zu erschaffen – in deren Mittelpunkt die tiefe Freundschaft mit dem Maler Andrew Wyeth steht. Er zeigt ihr, dass es mehr als eine Art gibt zu lieben, und verewigt sie in einem der berühmtesten Gemälde des 20. Jahrhunderts.

Die Autorin wuchs in England und den USA auf. Sie studierte und unterrichtete Literatur. Nach ihrem großen Erfolgsroman „Der Zug der Waisen“ schrieb sie „Die Farben des Himmels“, das literarische Portrait einer Frau, die von dem bedeutenden amerikanischen Maler Andrew Wyeth gemalt wurde.

Ein gefühlvoller und sehr bewegender Roman über eine starke Frau, die sich ihre ganz eigene Welt erschafft.

Dorothee von Beerfelde

 

Walter Mayer: Brot – auf der Suche nach dem Duft des Lebens

Vom ABC des Brotes bis zum Brotbacken in Marokko – der Journalist Walter Mayer befasst sich in diesem Buch umfassend mit Brot. Eine fein abgewogene Mischung aus Reportage, Kulturgeschichte, Lieblingsrezepten und außergewöhnlichen Interviews.

„Brot riecht nach Heimkommen, nach Familie und Liebe“ – so die Aussage des Verfassers Walter Mayer, der selbst aus einer Bäckersfamilie stammt. Der Autor ist gelernter Buchhändler und war nach Stationen bei Tempo, Bunte und Prinz viele Jahre Chefredakteur von BZ und Bild am Sonntag, er lebt in Berlin.

Hiltrud Braun

 

Joe Monninger: Solange der Fluss uns trägt

 

Cobb und Mary lernen sich bei einer Kanutour auf dem Allagash River in Maine kennen.

Während sie abends gemeinsam am Lagerfeuer sitzen und unter den Sternen schlafen, verlieben sich beide unsterblich ineinander. Sie spüren, dass sie zusammengehören, doch ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt: Mary leidet an einer unheilbaren Krankheit, die Körper und Geist zerstört. Sie will Cobb damit nicht belasten, doch er schwört, sie auf ihrem Weg ins Ungewisse zu begleiten.

 Joe Monninger ist der Autor vieler preisgekrönter Romane. Er ist Professor für Anglistik an der Plymouth State University und lebt mit seiner Familie in New Hampshire.

 Bewegende Geschichte über eine Liebe im Schatten einer zerstörenden Krankheit.

 Dorothee v. Beerfelde

 

 

Maggie O’Farrell: Ich bin, Ich bin, Ich bin

Die 1972 geborene Autorin erzählt in 17 autobiografischen Kapiteln über gefährliche Situationen aus ihrem Leben. Die verstörende Begegnung bei einer Wanderung, das spontane Über-die-Straße-laufen als Kind und weitere Rückblicke.

...das klingt zwar nicht sonderlich interessant, ist aber ein Meisterwerk der Schreibkunst! 

So klar, ehrlich und lesenswert gibt es selten Einblicke in ein Frauenleben. 

Gabriele Huber 

 

Dörte Hansen: Mittagsstunde

Ingwer Feddersen, 47-jähriger Archäologe aus Kiel, spürt in seinem Heimatdorf Brinkebüll der Vergangenheit nach. Hinterm Tresen des Dorfkrugs steht immer noch Großvater Sönke, alles andere hat sich verändert: Felder begradigt, Hecken, Singvögel und Störche weg, Ulmen und Höfe gestorben. Mit großer Wärme erzählt Dörte Hansen vom Verschwinden einer bäuerlichen Welt, von Verlust, Abschied und von einem Neubeginn.

Dörte Hansen, geboren 1964 in Husum, arbeitete nach ihrem Studium der Linguistik als NDR-Redakteurin und Autorin für Hörfunk und Print. Sie lebt mit ihrer Familie in Nordfriesland. Ihr Debütroman „Altes Land“, erschienen 2015, stand ebenso auf den Bestsellerlisten.

Ein wunderbares Buch, auch für Leser aus Süddeutschland!

Hiltrud Braun

  

Kate Morton: Die Tochter des Uhrmachers

 Sommer 1862: Der Künstler Edward Radcliffe lädt Freunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie - eine Frau stirbt, eine andere verschwindet und Radcliffes Leben ist ruiniert.

 150 Jahre später entdeckt die Archivarin Elodie eine alte Fotografie einer sehr schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flußbiegung.

Elodie kommt das Haus bekannt vor. Sie macht sich auf die Suche ...

 

Spannende und mystische Geschichte über ein geheimnisvolles Haus und seine Bewohner.

 Dorothee von Beerfelde

 

Accinelli, Gianumberto: Der Dominoeffekt oder Die unsichtbaren Fäden der Natur.

AUSGEZEICHNET MIT DEM DEUTSCHEN JUGENDLITERATURPREIS 2018 (Kategorie Sachbuch)

Gleich einem Dominostein, den wir anstoßen, hat jedes menschliche Eingreifen in die Natur unabsehbare Folgen - positive und negative. Manchmal kann eine solche Kettenreaktion sogar das Weltgeschehen verändern.

Spannend und brillant recherchiert, vereint dieses Sachbuch für junge Leser wissenschaftliche Erkenntnisse und historische Fakten. Künstlerisch anspruchsvolle Bilder veranschaulichen das scheinbar unsichtbare Zusammenspiel von Mensch und Natur.

 Eine besondere Empfehlung - nicht nur für junge Leser!

Hiltrud Braun

  

Anita Shreve: Wenn die Nacht in Flammen steht

Main, 1947: Nach den Bränden in der gesamten Umgebung ist für Grace nichts mehr, wie es einmal war. Zwar haben sie und ihre Kinder das Feuer unverletzt überstanden, doch von ihrem Ehemann Gene fehlt jede Spur. Für ihre Kinder ist Grace stark und tut alles, um ihrer Familie eine neue Existenz aufzubauen. Als sie den Pianisten Aidan kennenlernt, der durch das Feuer ebenfalls alles verloren hat, ist Grace erstmals wieder glücklich. Im Leben von Grace und ihren Kindern kehrt langsam wieder etwas wie Alltag ein, als eines Tages Gene vor der Tür steht …

Die Autorin, Jahrgang 1946, verbrachte einige Jahre als Journalistin in Afrika, bevor sie in die USA zurückkehrte und Schriftstellerin wurde. Ihre Romane „Die Frau des Piloten“ und „Das Gewicht des Wassers“ waren große internationale Erfolge.

Bewegende und spannende Geschichte über eine starke und mutige junge Frau, die ihr Schicksal meistert und über sich hinauswächst.

Dorothee von Beerfelde

 

Vivek Shanbhag: Ghachar Ghochar

Eine einst arme Familie kommt durch die Gründung eines Gewürzhandels zu Wohlstand. Doch die vermeintliche neue Freiheit führt zu neuen Abhängigkeiten. Eine Novelle über Moral und Reichtum im modernen Indien.

Diesem schmalen Buch gelingt es, den Leser schon auf der ersten Seite nach Indien zu versetzen. Ganz ohne Kitsch erzählt der herrlich nichtsnutzige Sohn die Geschichte seiner Familie. Sehr lesenswert!

Gabriele Huber

 

Elizabeth Strout: Alles ist möglich

Neun Erzählungen über die Leute in einer Kleinstadt im Mittleren Westen der USA. Die Menschen träumen von Liebe und einem erfüllten Leben, sind aber oft von ihrer Armut und zerbrochenem Glück geprägt.

Die Autorin, Jahrgang 1956, wuchs in Kleinstädten in Maine und New Hampshire auf. Für ihren Roman „Mit Blick aufs Meer“ bekam sie 2009 den Pulitzerpreis, für „Alles ist möglich“ wurde sie 2018 ausgezeichnet mit dem Story Prize.

Wunderbar zu lesende Geschichten über „ganz normale Leute“, die alle einen Kosmos für sich darstellen, aber trotzdem miteinander verwoben sind.

Gabriele Huber

 

 

Kati Naumann : Was uns erinnern lässt

Milla entdeckt zufällig am Rennsteig in Thüringen die spärlichen Überreste des einst mondänen Hotels "Waldeshöh". Zusammen mit einer Nachkommin der ehemaligen Hoteliersfamilie setzt sie alles daran zu ergründen, was dort im streng bewachten DDR-Grenzgebiet 1977 geschehen ist.

Die Autorin (geb. 1963 in Leipzig) erzählt die fesselnde Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen. Von 1945 bis 1977 reicht der Zeitstrang, der von den ostdeutschen Lebenswelten in der Sperrzone erzählt.

Hiltrud Braun

 

Helme Heine: Hui und Pfui

Oben im Himmel wohnt Familie Engel, unten in der Hölle haust Familie Teufel. Natürlich gehen sich die ungleichen Familien aus dem Weg – bis sich eines Tages ihre Kinder Hui und Pfui anfreunden…

Von der Freundschaft zwischen dem Engelchen Hui und dem Teufelchen Pfui lernen ihre Eltern, dass Vorurteile Anderen gegenüber meistens nicht stimmen und man vor dem Unbekannten keine Angst haben muss. Eine tolle Geschichte über die Kraft der Freundschaft und Liebe! Für Kinder ab 5 Jahre und Erwachsene

Nadja Westermayer

 

Reinhard Haller: Das Wunder der Wertschätzung – wie wir andere stark machen und dabei selbst stärker werden

Allgemein verständliche, tiefgründige Darstellung zu Wesen und Bedeutsamkeit von Wertschätzung im zwischenmenschlichen Umgang. Der Bestsellerautor Reinhard Haller (Arzt und Psychotherapeut) zeigt in diesem Buch eindrucksvoll, wie Wertschätzung und Achtung wirken können. Viele Fallbeispiele aus Alltag, Politik und Therapie verdeutlichen lebendig und unterhaltsam, wie wirksam diese „Wundermedizin“ ist – in der Erziehung ebenso wie in Partnerschaft und Berufsleben.

Hiltrud Braun

 

Doris Dörrie: Leben Schreiben Atmen – Eine Einladung zum Schreiben

Doris Dörrie schreibt über Erinnerungen – hauptsächlich aus ihrer Kindheit. Gleichzeitig lädt sie den Leser ein, selbst in Erinnerungen einzutauchen und das Glück des Schreibens zu entdecken.

Doris Dörrie erzählt mit großer Offenheit – Leute, greift selber zum Stift!

Gabriele Huber

 

 

Harriet Köhler: Gebrauchsanweisung fürs Daheimbleiben

Urlaub zu Hause verbringen: Den meisten von uns ist der Gedanke so fremd wie früheren Generationen die Vorstellung einer Auslandsreise. Dabei ist Daheimbleiben kein Bekenntnis zur Langeweile, sondern die Möglichkeit, genau das zu finden, was wir in der Ferne oft vergeblich suchen: uns selbst. Es ist außerdem ein Akt der Rebellion - gegen Jetlags, CO2-Irrsinn und den Irrglauben, der geistige Horizont eines Menschen korreliere mit seinem Meilenkonto. Das beste Rezept gegen Stau ist immer noch, gar nicht erst loszufahren; man muss nur etwas mit sich und seiner Zeit anzufangen wissen.

HarrietKöhler zeigt uns, wie wir zu Entdeckern in unserer Stadt werden, zu Weltenbummlern im eigenen Viertel und zu glücklichen Urlaubern in der eigenen Wohnung.

Hiltrud Braun

 

 

Eva Gruberová und Helmut Zeller:         Geboren im KZ – Sieben Mütter, sieben Kinder und das Wunder von Kaufering I

Die Geschichte von Eva und Miriam, die beide in den ersten Wochen ihrer Schwangerschaft nach Auschwitz-Birkenau deponiert werden und noch zwei weitere KZs durchlaufen, bis ihre Schwangerschaft Ende November von der SS entdeckt wird. Sie werden in das Dachauer Außenlager Kaufering I gebracht, wo sie sich kennenlernen. Die Nachricht über die Geburt der Kinder im Winter 44/45 sorgt im Lager, in dem täglich Menschen an Hunger, Typhus, Kälte und Folter sterben, für starke emotionale Reaktionen. Während der Evakuierung des Lagers überstehen die Frauen mit ihren Babys auf dem Arm einen Luftangriff der Alliierten und werden schließlich in Dachau befreit.

 

 

Charlotte Roth: Die ganze Welt ist eine große Geschichte und wir spielen darin mit

Michael Ende – Roman eines Lebens

Romanbiografie, die nicht nur Michael Endes Leben, sein Werk, sondern insbesondere seine außergewöhnliche Persönlichkeit behutsam und poetisch erzählt.

Was für ein Glücksfall! Charlotte Roth ist es mit diesem Buch gelungen, eine Hymne an die Fantasie zu schreiben. Lesen ist so toll, weil es so wunderbare Bücher gibt!

Empfehlung von dreien aus dem Bücherei-Team: Hiltrud Braun und Sibylle Meißner und Gabriele Huber

 

 

Klaus Modick: Keyserlings Geheimnis

Eduard Graf von Keyserling (1855-1918) ist als Aristokrat, Dandy und Dichter eine der schillerndsten Figuren in der Münchner Künstler- und Literatenszene um 1900. Der Roman vergegenwärtigt anschaulich das Treiben der Münchner Boheme und erzählt zugleich die Lebensgeschichte des baltischen Grafen.

Ein sehr empfehlenswerter Künstlerroman – witzig, ironisch, unterhaltsam!

Hiltrud Braun

 

Oskamp, Katja: Marzahn, mon amour : Geschichten einer Fußpflegerin

Eine Schriftstellerin wagt nach literarischen Misserfolgen und einer Schreibkrise einen beruflichen Neuanfang: als Fußpflegerin in Berlin-Marzahn.

Sie beginnt die Lebensgeschichten, die ihr hier erzählt werden, aufzuschreiben - und findet so zur Literatur zurück.

Katja Oskamp, geboren 1970 in Leipzig, ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft arbeitete sie als Dramaturgin am Volkstheater Rostock und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Die Autorin erzählt warmherzig und einfühlsam – mit viel „Berliner Schnauze“, empfehlenswert!

Hiltrud Braun

 

Isabelle Autissier: Klara vergessen

Als sein Vater im Sterben liegt, macht sich der in Russland geborene und mittlerweile in den USA lebende Juri auf den Weg in seine ehemalige Heimat. Er begibt sich auf die Spuren seiner Kindheit und seiner Großmutter Klara, die einst plötzlich verschwand, und deren Schicksal auch Juris Leben prägte.

Die aus drei Perspektiven erzählte Geschichte ist ein starkes Porträt einer Familie, und zeigt, wie sehr ein einzelnes Ereignis die nächsten Generationen verändert.

Gabriele Huber

 

Alexander von Schönburg: Der grüne Hedonist – wie man stilvoll den Planeten rettet

Spiegel-Bestsellerautor Alexander von Schönburg ist überzeugt: es muss möglich sein, angenehm und doch halbwegs klimaneutral und ressourcenschonend zu leben – wenn wir den inneren Öko-Schweinehund besiegen und uns beim Reisen, Essen und Shoppen auf das Wesentliche beschränken. Wie wir stillosem Konsum bewusstes Genießen entgegensetzen können, zeigt er unterhaltsam und selbstironisch in diesem Buch.

Hiltrud Braun

 

Annie Proulx: Aus hartem Holz

 Ausgehend von zwei französischen Holzfällern, die im 17. Jahrhundert in Nordamerika beim gleichen Dienstherren Bäume fällen, spannt sich eine über Generationen gehende Reise der Geschichte der nordamerikanischen Siedler und Ureinwohner. Die anfangs scheinbar unendlichen Holzvorkommen und die Traditionen der Indianer schwinden im Lauf der Jahre…

Annie Proulx („Schiffsmeldungen“) trifft mit diesem Roman ins Herz Amerikas. Große Hochachtung vor dem Wissen dieser Frau! Viele Wörter habe ich das erste mal gelesen und musste sie nachschlagen („Sassafras“). Die Beschreibung von dem nie endenden menschlichen Willen, die Natur zu zerstören, tat zuweilen weh. 

Gabriele Huber

 

Erika Swyler: Das Geheimnis der Schwimmerin

 Simon Watson lebt allein in einem verwitterten Haus an der Küste Long Islands. Seine Eltern sind lange tot, seine Schwester Enola reist als Schaustellerin durchs Land und meldet sich nur selten bei ihm.

Eines Tages erhält er von einem Unbekannten ein rätselhaftes altes Buch, das ihn sofort in seinen Bann zieht. Denn die brüchigen Seiten erzählen von einer großen Liebe, vom dramatischen Tod einer Schwimmerin und vom tragischen Schicksal einer ganzen Familie - Simons eigener Familie. Denn wie es scheint, finden die Watson-Frauen seit 250 Jahren im Wasser den Tod - immer am 24. Juli. Als nun seine Schwester Enola zu Besuch kommt, scheint sie seltsam verändert - und der 24. Juli steht unmittelbar bevor... 

Die Autorin hat bereits für die Bühne sowie diverse Literaturmagazine und Anthologien geschrieben. Das Geheimnis der Schwimmerin ist ihr erster Roman. Eine spannende und außergewöhnliche Familiengeschichte - angefangen bei einer rätselhaften jungen Frau mit einem ganz besonderen Geheimnis. 

Dorothee v. Beerfelde

 

 

 

 

 

 

Alexander von Schönburg: Der grüne Hedonist – wie man stilvoll den Planeten rettet

Spiegel-Bestsellerautor Alexander von Schönburg ist überzeugt: es muss möglich sein, angenehm und doch halbwegs klimaneutral und ressourcenschonend zu leben – wenn wir den inneren Öko-Schweinehund besiegen und uns beim Reisen, Essen und Shoppen auf das Wesentliche beschränken. Wie wir stillosem Konsum bewusstes Genießen entgegensetzen können, zeigt er unterhaltsam und selbstironisch in diesem Buch.

Hiltrud Braun

 

 

Jasmin Schreiber: Marianengraben

 

In meinem Konto anmelden.



In meinem Konto anmelden.