Aktuelle Leseempfehlungen

Romane und Sachbücher

Rüdiger v. Fritsch „Zeitenwende – Putins Krieg und die Folgen“

(3. vollständig überarbeitete Auflage 2022 bei Aufbau)

Rüdiger v. Fritsch war von 2010-2014 Botschafter in Warschau und von 2014-2019 in Moskau. Auch bereitete er als Unterhändler die EU-Osterweiterung in Brüssel vor. 2020 erschein sein Bestseller „Russlands Weg“.

Rüdiger v. Fritsch ist zur Zeit oft in Talkshows zu sehen und fiel mir dabei als sachlich, kenntnisreich und empathisch (auch für das russische Volk, die Menschen, natürlich nicht die Regierung oder Putin und sein Umfeld) auf. Daher habe ich mich für sein Buch interessiert. 

Dieses Paperback hat nur 192 Seiten – und die sind vollgepackt mit Informationen. Als Zeitungsleserin und Nachrichtenkonsumentin sind mir die Fakten soweit bekannt, aber es ist trotzdem ein Erkenntnisgewinn, sie hier nochmal so kompakt zusammengefasst zu lesen und den ein oder anderen Hintergrund analysiert zu bekommen. Dabei leicht verständlich, gut nachvollziehbar, eben von einem Insider geschrieben, der die handelnden Personen teilweise persönlich kennt.

U. a. skizziert er vier Szenarien und ihre Folgen:
1. Es kommt zu einem ukrainischen Sieg
2. Es kommt zu einem russischen Sieg
3. Es kommt zu einem Patt
4. Es kommt zu einer Eskalation des Konflikts

Rüdiger v. Fritsch schreibt sehr sachlich, „plaudert“ nicht, gewährt aber auch keinen Blick hinter die Kulissen. Auf den letzten 6 Seiten versucht er, mögliche Entwicklungen aufzuzeigen, denn „Auch im Umfeld der russischen Führung zeigten sich Risse. … Ein Umbruch in Russland, als Ausgang einer neuen Entwicklung, ist am ehesten aufgrund eines Eingreifens des Militärs vorstellbar.“ Allerdings ist noch lange nicht ausgemacht, wohin das führen würde … Aber, so der vorletzte Satz: „Weder ist ausgemacht, dass Chinas Weg auf Dauer erfolgreich ist, noch dass Russland sich nicht wandelt.“ 

Gina Ahrend, 18.07.2022

 

Dr. Müller-Wohlfahrt

Bewegung - Das Lebenselixier für unsere Gesundheit

Der wohl bekannteste deutsche Sportmediziner und Orthopäde ist in seinem Beruf seit über 45 Jahren weltweit im Einsatz und selbst von Jugend an begeisteter Sportler.

Sein neuestes Buch verbindet sein Wissen und seine Erfahrung zu den Themen Bewegung, Bindegewebe, Faszien und Muskeln zu einem leidenschaftlichen Plädoyer für gezieltes Bewegungstraining, um Gesundheit und Wohlbefinden so lange wie möglich zu halten und auch zu verbessern. Mit einem großen Praxisteil über orthopädische Verletzungen und entsprechenden Heilmethoden. 

 

Bronsky, Alina:    Schallplattensommer    

(Der Zopf meiner Großmutter / Baba Dunjas letzte Liebe) 

Der Roman ist eigentlich ein Jugendroman, aber auch sehr gut für Ältere zu lesen. 

Irgendwo auf dem Land in einem kleinen Dorf am See betreibt die fast 17jährige Maserati gemeinsam mit ihrer Oma die Dorfkneipe. Es gibt immer das gleiche Angebot zwischen Teigtaschen, Pommes mit Bratwurst und selbstgemachter Limonade für die Ausflügler und Einheimischen. Maserati muss sich so manche Anzüglichkeit gefallen lassen, sie ist das einzige junge Mädchen im Dorf. Aber sie will nur in Ruhe gelassen werden und ersehnt ihre Volljährigkeit, die Schule hat sie trotz guter Leistungen abgebrochen und sie besitzt weder Internet noch ein Smartphone. In die Alltagsroutine platzt eines Tages im Sommer eine Familie, die in eine Villa im Dorf zieht. Es kommt Leben in die Kneipe: die Familie lässt das Haus renovieren, die dort arbeitenden Männer brauchen etwas zu Essen. Auch die beiden etwas undurchsichtigen Cousins Theo und Caspar sind häufige Gäste: beide haben ein Auge auf Maserati geworfen. Maserati lässt sich auf Begegnungen ein und auch auf Gefühle für beide. Theo scheint etwas über sie zu wissen: er besitzt eine Schallplatte, das Foto der Sängerin auf dem Cover lässt in Maserati etwas aufbrechen – die junge Frau sieht ihr verblüffend ähnlich. Die Vergangenheit holt sie ein – das Foto zeigt ihre Mutter, die vor vielen Jahren die kleine Tochter bei der Oma gelassen hatte wegen der Karriere als Sängerin und dem freien Leben. In der Klatschpresse wurde genüsslich von Ruhm und Absturz berichtet, Maserati bekam ihre Mutter nur selten zu sehen, die Oma hatte den Kontakt abgebrochen. Die Mutter ist ein Tabuthema zwischen den beiden, Presseberichte über die Mutter hält Maserati von der Oma fern, sammelt sie aber heimlich. 

Maserati versucht sich den Erinnerungen zu stellen, den Verletzungen und der Suche nach ihrem Platz im Leben. Es ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden aber auch über die Anfänge einer besonderen Liebe.

P.Z.

Cowley Heller, Miranda:  Der Papierpalast

Der Papierpalast ist ein Ferienhaus auf der Halbinsel Cape Cod an der Ostküste der USA. Zusammen mit ein paar Schlafhütten liegt es an einem See im Wald, zum Meer sind es nur ein paar Minuten. Ellen hat hier mit der Familie jeden Sommer ihrer Kindheit verbracht und obwohl das Haus vom Opa aus Holz und Presspappe selbstgebaut und einfach ist, verkörpert es für sie Heimat und Geborgenheit. Auch als sie längst glücklich verheiratet und Mutter von 3 Kindern ist kehrt sie mit ihrer Familie immer wieder dahin zurück.                                        

Das Sommercamp der Familie repräsentiert für Elle ein ganzes Leben mit unbesorgter Kindheit, Trennung der Eltern, neuen Partnern und Stiefgeschwistern. Elle und ihre Schwester mussten immer wieder ihren Platz im wechselnden Familiengefüge finden. Als Teenager musste sie den unerträglichen Stiefbruder Conrad und dessen sexuellen Missbrauch ertragen ohne sich ihrer Mutter oder sonst jemandem in der Familie anvertrauen zu können. Nur dem Jugendfreund Jonas gesteht sie alles und wenige Tage später ertrinkt Conrad bei einem gemeinsamen Segelausflug.

Immer wieder kehrt auch Jonas mit seiner Familie in den Ferienort seiner Kindheit zurück. Dort hat er als 9 jähriger beim Herumstreifen im Wald Ellen kennengelernt. Seitdem sind sie beste Freunde, und eigentlich noch viel mehr als das. Nach Conrads Tod verschwand Jonas aus Ellens Leben bis sich beide nach vielen Jahren zufällig wiedertreffen. An ihrer Liebe zueinander hat sich nichts geändert.

Ein neuer Feriensommer im Papierpalast verändert alles. Jonas und Ellen haben heimlich zum ersten Mal Sex miteinander und für beide steht die Entscheidung an:  alles aufzugeben und endlich die geheime Liebe leben.

Es ist ein Roman über Familie mit allen Facetten von Glück und Tragik und der Herausforderung, miteinander zu leben und sich selbst nicht zu verlieren.

 P.Z.

Gänsler, Franziska:  Ewig Sommer 

Bad Heim, ein fiktiver Ort in Deutschland leidet unter der extremen Sommerhitze, auf der anderen Seite des Flusses lodern die Waldbrände. Die Luft riecht nach Rauch und ist voller Asche, draußen sein geht nur mit Maske, es gibt eine WarnApp mit den verschiedenen Gefährdungsstufen, die Polizei warnt die Bevölkerung davor, nach draußen zu gehen und Fenster und Türen geschlossen zu halten. 

Iris, die Ich-Erzählerin, betreibt in diesem Ort ein Hotel. Seit Wochen schon hat sie keine Gäste mehr, Urlauber meiden die Gegend. Bis eine Frau mit ihrem kleinen Kind auf einmal vor der Tür steht und ein paar Tage im Hotel wohnt.  Alles an der Situation ist eigenartig: Warum kommt die Frau in diese Gegend, warum zeigt sie ihren Ausweis nicht, sie lässt ihr Kind alleine und verschwindet für Stunden. Die pragmatische Nachbarin hat eine Erklärung: bestimmt ist sie jemandem davongelaufen! Ein männlicher Anruf im Hotel bestätigt diese Vermutung: der Mann ist auf der Suche nach seiner Frau und dem Kind, die Spur führt nach Bad Heim und er bittet Iris um Hilfe bei der Suche, weil die Frau nicht zurechnungsfähig sei.  Die Erzählung wird sehr eindringlich, man spürt als Leser die beklemmende Atmosphäre die sowohl durch die Brände als auch die Situation der beiden Frauen entsteht. Langsam kommen diese sich näher, es tauchen Geschichten auf, es gibt Gemeinsamkeiten, auch von erlebter Gewalt in der Familie. 

Ein sehr aktuelles und intensives Buch über Klimawandel, Familie und Abhängigkeiten.

 P.Z.

Polzin, Jackie:  Brüten

Die Autorin Jackie Polzin lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Minnestoa, USA.  >Brüten< ist ihr erster Roman.

Die Geschichte handelt von einer jungen Frau und ihren vier Hühnern Gam-Gam, Gloria, Darkness und Miss Hennepin County, die sie in ihrem Garten hält, und ein wenig von ihrer Ehe mit Ehemann Percy.                                    Es ist verblüffend und erstaunlich, wie die Autorin es schafft, uns in die Welt ihrer Hühner hineinzuziehen. Sie führt einen unspektakulär zu der Erkenntnis, dass sich unser Alltag in diesem kleinen Hühnerstall widerspiegelt. Unsere ganze Welt, mit ihrer Schönheit, mit ihrem Schmutz, ihren Verlusten, ihrem Schmerz.  

Ihren Lebensunterhalt verdient sich die Protagonistin mit dem Putzen von Häusern, die ihre Freundin, eine Immobilienmaklerin, zum Verkauf anbietet. Ihre Lebenserfahrung erhält sie durch die simplen Notwendigkeiten für die Hühner: was mache ich, damit die nächtlichen Feinde mir eines meiner Lieblinge nicht wegschnappen? Welche Kombination von Futter ist das beste,damit sie gesund bleiben und schöne Eier legen? Woe schütze ich sie am besten vor der Eiseskälte im Winter?  Das tägliche Faszinosum berührt auch Fragen wie:  Warum legen sie plötzlich keine Eier? Warum setzt sich eines der Hühner auf alle Eier, um sie auszubrüten? Vermissen sie die Eier, die sie legen, obwohl nie Küken daraus geschlüpft wären? Und so leitet die Autorin zu einem schmerzenden Thema der Ich-Erzählerin über, dem Verlust ihres eigenen, ungeborenen Kindes.

Diese Vögel, die eine komplexe Hackordnung untereinander haben und eigenartige Attitüden vorweisen, die wenig über Verstand zu verfügen scheinen, spiegeln ihr das Leben, so wie es ist. Es ist ein Leben im Hier und Jetzt.   Aber auch ihren Hühnern ereilt eines nach dem anderen ein Hühnerschicksal: Doch gerade diese Schicksale erinnern daran, dass letztendlich nur die Augenblicke zählen. Die Autorin besitzt die wundebare Gabe, diese Erkenntnis in den Dramen des Alltäglichen, den großen wie kleinen, poetisch zu beschreiben.

 

Slimani, Leila:  Der Duft der Blumen bei Nacht

(Dann schlaf auch du / Das Land der Anderen)

Leila Slimani. 1981 in Rabat, Marokko, geboren und seit vielen Jahren in Paris lebend, ist eine französisch-marokkanische Schriftstellerin und Journalistin.

Leila Slimanis neuestes Werk ist ein ihr bislang persönlichstes Werk, ein kleines Buch. In ihm beschreibt sie ihre Erfahrungen einer Nacht im Museo Punta della Dogana in Venedig, die sie auf Vorschlag ihrer Lektorin dort verbrachte.    Interessiert hat die Autorin bei diesem Projekt jedoch nicht die Auseinandersetzung mit der Kunst und den Kunstwerken in diesem Museum. gereizt hat sie die Erfahrung des "Eingesperrt seins" und die Auseinandersetzung mit der dortigen Stille und Abgeschiedenheit, des Alleinseins. 

Somit ist diese Nacht keine Begegnung mit der Kunst, sondern löst biografische Erinnerungen an ihre Kindheit aus. Sie kehrt zu den Wurzeln ihrer Identität zurück, wirft kritische Blicke auf ihr Leben als Kind einer Generation von Eltern in Marokko, die mit verletzter Identität unter einer Kolonialideologie lebten.

Es ist eine seltsame Atmosphäre, in der wir mit der Schriftstellerin während eines Rundgangs im Nuseum eintauchen. Für mich ein eigenartiges Projekt. Doch das, was wir von der Autorin erfahren, berührt und macht neugierig auf Bücher von ihr.    Im Zentrum des Museums wächst Nachtjasmin, für Slimani ein vertrauter Geruch aus ihrer Kindheit in Marokko, der der Geschichte ihrer Nacht im Museum den Titel verlieh.

 

Strout, Elisabeth  "Oh William"

Elisabeth Strout, 1956 geboren, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie erhielt für ihren Roman "Olive Kitterage" den Pulitzer-Preis. Auf Deutsch trägt er den etwas schnulzigen Titel "Mit Blick aufs Meer". Schade.     Im Zentrum ihres neuesten Romans steht Lucy Barton, eine Schriftstellerin in ihren Sechzigern, die bereits in zwei früheren Romanen von Elisabeth Strout als Protagonistin aufgetreten ist. Lucy, in erster Ehe mit William verheiratet, hat mit ihm zwei Töchter großgezogen, ihn dann aber verlassen. In zweiter Ehe war sie mit David verheiratet, einer Ehe mit großer Nähe. Aber David ist gestorben.

Und der erste Mensch, den sie vor Kummer angerufen hat, war William, ihr erster Mann, um in um Unterstützung zu bitten. Und so hält es auch William, mittlerweile ein Mann von Anfang siebzig. Immer wenn sich in seinem Leben etwas Dramatisches ereignet, ruft er Lucy an, sie solle sofort kommen oder er erzählt ihr am Telefon sofort sein Leid. Und sie kommt, hilft, hört zu und sie entdeckt eine alte Vertrautheit. So entfleucht Lucy dann auch, je nach Situationen, ein "Oh William", ein Seufzer, der spöttisch klingen kann, liebevoll, manchmal auch verzweifelt, aber immer mit einem Hauch von Nostalgie. In diesem Seufzer spürt man, was die Beziehung der beiden in die Jahre gekommenen ausmacht.

Es ist berührend, wie Lucy ihren früheren Ehemann William immer mehr annimmt, so wie er halt ist, oh William - seufz. Es zeugt für beide von einer gewachsenen Reife, Gelassenheit, Ehrlichkeit und Weisheit im Alter, wie beide es schaffen, sich mit ihren alten Unsicherheiten, Schuldgefühlen und Verlassenheitsängsten und einer zuletzt noch entdeckten Lebenslüge neu anzunehmen. Dazu zählt auch der ehrliche Blick auf ihr Land. Als Lucy und William auf den Spuren seiner Mutter auf dem Land im Nordosten der USA unterwegs sind, begegnen sie Menschen und Situationen, die die ganze Misere, Armut und Einsamkeit dieses Landes aufzeigen und nochmal an Lucys Kindheit erinnern. Es ist die amerikanische Provinz, im desolaten Zustand, deren Misere Lucy entkommen war und jetzt im Alter auch erleichtert wieder den Rücken kehren kann.

Mich hat das Buch sehr angesprochen. Und die Titelgestaltung auch! Eine wunderschöne Aquarell-Zeichnung von weißen Tulpen. Vermutlich wie die weißen Tulpen, die Lucy von ihrem geliebten zweiten Ehemann immer geschenkt bekommen hat.

 

Anne Tyler,  "Eine gemeinsame Sache"

Anne Tyler, geboren 1941, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin, die seit 1965 vorwiegend Romane veröffentlicht, die das Schicksal verschiedener Protagonisten in wechselnden Perspektiven thematisierten. Ihr Roman "Die Reisen des Mr. Leary" wurde verfilm, für "Atemübungen" wurde sie mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. (Kurze Anmerkung: Der Pulitzer-Preis , ist ein US-amerikanischer Medienpreis für herausragende journalitische, literarische und musikalische Beiträge. Seit seiner Stiftung 1917 durch Joseph Pulitzer gilt das Renommee des Preises ähnlich hoch wie etwa das des Oscars in der Filmindustrie.)

Anne Tyler beschreibt in ihrem neuesten Roman meisterlich den ganz normalen Familenalltag einer mitteständischen, weißen Familie, in dem alle Facetten des Lebens aufleuchten. Sie zeigt, es gibt keine prefekt funktionierende Familie. Die Geschicht beginnt im jahr 1959, mit der jungen Familie Garrett, Robin und Mercy mit ihren drei Kindern und reicht bis zu den Enkelkindern ins Corona-Jahr 2020. Es sind treffende, präziese und genaue Beobachtungen, die von der Autorin mit viel erzählischer Wärme ausgebreitet werden: die Verschwiegenheit, die sich bis in die Enkelgeneration forstetzt. Die Enttäuschungen. Die Sehnsüchte, die unerfüllt bleiben, die Kinder, die sich ganz anders entwickeln als erhofft. Die scheinbar völlig unpassenden Partner, die ausgewählt werden, die eigenen Wünsche, an denen vorbei gelebt wird. Doch auch wenn die Erwartungen hinter dem Alltag zurückbleiben, es erscheinen immer wieder kleine Glücksmomente, Zeichen von Güte und tiefer Liebe in der Großfamilie. Und so schafft es überraschend Mercy, die ihre Ambitionen als Malerin jahrzehntelang für die Familie zurückgestellt hat, sich endlich als ältere Frau, schon Großmutter, aus ihrem "alten" Leben, aus der Ehe und dem gemeinsamen Haus Schritt für Schritt herauszuschälen und in ihrem heimlich angemieteten Atelier ein eigenes Leben zu beginnen. Eine Entscheidung, die letztendlich von allen Mitgliedern, bis zum Ehemann, angenommen und getragen wird. Und die der Enkelin ermöglicht, ihre eigene Sehnsucht mit einem Menschen zu teilen. 

 

 

 

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